Friedensbündnis

1. Mai 2024 - DGB schließt BIFA-Infostand nach 40 Jahren aus!

Seit 1983 kam die BIFA jedes Jahr mit dem Infostand zum 1. Mai mit unterschiedlichen Standorten und Veranstaltungsformen, erst unterbrochen durch Corona. Wir bekamen zum Familienfest regelmäßig die Einladung mit dem Fragebogen, das klappte 2023 wieder sehr schön - wir hatten am inzwischen gewohnten Standort in der Fußgängerzone gute Gespräche,

2024 kam nichts, auch nicht nach 2 Emails und vielen Anrufversuchen. Der DFG-VK ging es ähnlich. Wir konnten niemand erkären, warum wir zum ersten Mai nicht mehr dabei sein sollen. Wir suchten Unterstützung, dazu auch vom Friedensbündnis eine weitere Email. Dann kam am Sonntag (!) 30.4. eine Email von Simone Burger (Vorsitzende DGB München),
   Liebes Münchner Friedensbündnis,Liebe Bifa,Liebe DFG-VK:

Helmut Menzel +


Helmut Menzel 7.10.1939 - 11.4.2024


Nachruf (Münchner Friedensbündnis, Brigitte Obermeyer)

außerdem: Zur Trauerfeier von Helmut Menzel bat seine Frau Emmi um Spenden für das Münchner Friedensbündnis. Bis jetzt (13.5.2024) erhielten das Friedensbündnis den erfreulichen Betrag von über 1500€. Wir danken ganz herzlich allen Spender*innen und vor allem auch Emmi, dass sie auch in dieser schweren Zeit an uns gedacht hat.

Claus Schreer ist tot (3. Juni 1938 – 24. August 2023)

Claus Schreer am Rednerpult 1.4.2022 Stachus Claus Schreer ist tot. Er starb unerwartet in der Nacht zum 24. August 2023.
 
Wir verlieren einen der wichtigsten und beständigsten Aktivisten für viele Jahrzehnte. Claus Schreer hat fast sein ganzes Leben gegen alle imperialen Kriege gekämpft und sich immer und unermüdlich für eine friedlichere und gerechtere Welt für alle Menschen weltweit stark gemacht.
 
Dieser Verlust wird uns lange schmerzen. Monika Ziehaus & Freunde fassten ihre Betroffenheit in einem eindrucksvollen Text zusammen, den wir auch hier vorstellen: "Claus Schreer ist tot" (PDF↓)
(Foto: Clip Film Gerhard Hallermayer)
... Dazu: https://www.muenchner-friedensbuendnis.de/Trauer-Claus-Schreer

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ver.di-Senior*innen: Hochrüstung stoppen! Transpis u.a. Verhandeln statt Schießen (Panzer durchkreuzt), Wir brauchen keine Nordatlantische Terrororganisation - www.bifa-muenchen.de Plakat: Friedensliste, damals .. Null Raketen in Europa! Transpi: Atomwaffen abschaffen, Atomkraftwerke abschalten, Uranwaffen ächten! Transpi: (Panzer durchkreuzt) Verhandeln statt Schießen Für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen!

Ukraine-Krise: Friedenspolitik statt Eskalation

Stellungnahme 22.02.2022 beim Friedensratschlag:

Ukraine-Krise: Friedenspolitik statt Eskalation
 
Die Anerkennung von Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten durch Russland und die Entsendung von Militär ist ein Bruch des Minsk-II-Abkommens, das durch UN-Sicherheitsratsbeschluss Völkerrechtstatus hat. Dies dreht die Eskalationsschraube weiter nach oben, erhöht die Spannungen und verschärft das Kriegsrisiko.
Diese Entscheidungen sind die Reaktion Russlands darauf, dass die Ukraine die Umsetzung von Minsk II mit Duldung des Westens seit acht Jahren blockiert und eine Veränderung dieser Situation und der damit verbundenen unerträglichen Lage der Menschen in der Ostukraine nicht erreichbar erschien. Wir fordern sowohl von der Ukraine, als auch von Russland und dem Westen zu Minsk II zurückzukehren und auf dieser Basis über eine politische Lösung der Krise zu verhandeln. ... der ganze Text

Ein Raum für den freien Diskurs

Das Bundesverwaltungsgericht, die Meinungsfreiheit und die BDS-Debatte

Ein Blogbeitrag von Lothar Zechlin

Die Stadt München muss einen Raum für eine Diskussion zur Verfügung stellen, bei der es auch um die BDS-Bewegung („Boycott, Divestments and Sanctions“) gehen könnte. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom letzten Donnerstag bewegt sich im Rahmen der gefestigten Rechtsprechung zur Meinungsfreiheit, sorgt aber dennoch für Aufregung. Wie lässt sich das erklären? ...

bitte dort Weiterlesen ...!

Wie der Westen die Welt aufrüstet v. Fred Schmid

"Überraschung" werden manche vielleicht spotten. Aber, wenn man die ganze Breite der westlichen Verruchtheit so zu spüren kommt kann einem Angst werden, dazu kommt das Wissen wie diese Ressourcen dringender an anderer Stelle gebraucht würden!

52 Prozent der globalen Militärausgaben entfallen auf die 29 NATO-Staaten. Einschließlich den mit der NATO kooperierenden und manövrierenden Ländern wie Japan, Australien, Südkorea, Israel, Georgien, Ukraine, Saudi-Arabien, VAE, Schweden u.a. sind es knapp 70 Prozent.

Doch auch der Rest der Welt wird weitgehend vom Westen hochgerüstet. Vornehmlich in Krisengebieten. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI im März in einem Fact Sheet, Trends in International Arms Transfers, 2019, veröffentlichte, stammen 60 Prozent aller globalen Waffenexporte aus den USA (36%) und der EU (24%), genauer: aus den Waffenschmieden dieser Regionen. Das SIPRI vergleicht, um Jahresschwankungen möglichst zu nivellieren, jeweils Fünfjahreszeiträume: hier 2010 bis 2014 mit 2015 bis 2019.

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