BIFA

Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung

Ökonomie des Hungers

Vortrag von Mario Wagner mit Diskussion

ie nachhaltig ist unser Wirtschaften? Was macht Gesellschaften reich und andere arm? Was sind die Grundlagen für Wertschöpfung und was ist überhaupt Geld? Diesen und anderen Fragen stellen wir uns bei der nächsten Informationsveranstaltung "Ökonomie des Hungers" des Global Marshall Plan/ÖSF in München. Dazu laden wir alle Freunde des Global Marshallplan und alle Interessierten herzlich ein.

EUROKRISE - GRIECHENLAND - QUO VADIS EUROPA?

Referenten:
Prof. Dr. Nikos Kotzias (unterrichtet politische Wissenschaft in der Universität Piräus)
Paul Kleiser, Sozialforum München

- Wie wirkt die Spardiktatpolitik auf das politische System, die demokratische Rechte der Bürger und die nationale Souveränität Griechenlands?
- Handelt es sich um eine Krise der europäischen Peripherie oder um eine internationale Krise des Systems?
- Welche Rolle spielen die Politik Deutschlands, der anderen europäischen Partner und Institutionen (EZB) sowie des IWF ?
-Welche alternative Vorschläge können zur Überwindung der Krise führen?

Arbeitszeitkonferenz München

Die offizielle Statistik spricht von 2,7 Mio. Arbeitslosen. Rechnet man all die Menschen hinzu, die Arbeit suchen, aber aus dieser Statistik fallen, liegt die tatsächliche Zahl bei 5 bis 6 Mio. Menschen ohne Arbeit. Um der Massenarbeitslosigkeit endlich ein Ende zu bereiten, fordert die Arbeitsgruppe ArbeitFairTeilen die Einführung einer neuen Vollzeit von 30 Stunden pro Woche. Nach Berechnungen der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik ist dies tatsächlich möglich und auch finanzierbar und zwar bei vollem Lohnausgleich für untere und mittlere Einkommen und ohne Arbeitszeitverdichtung.

Wie es umsetzbar ist und welche weiteren wunderbaren Vorteile die Arbeitszeitverkürzung außerdem bringt, wollen wir auf der Konferenz zusammen mit Euch und zahlreichen Organisationen diskutieren. Zudem soll ein Netzwerk auf regionaler und nationaler Ebene aus Kirchen, NGOs, Gewerkschaften, Sozialverbänden, Frauenverbänden, Wissenschaft, und Umweltorganisationen entstehen um die Gewerkschaften in ihrem Kampf auf breiter gesellschaftlicher Basis zu unterstützen und dann auch auf die Politik Einfluss zu nehmen.