Die Lage der Bergarbeiter in der Ukraine
Informationsveranstaltung mit Pavlo Lysianskyi
Pavlo Lysianskyi ist stellvertretender Vorsitzender der Unabhängigen Gewerkschaft der Bergarbeiter
der Ukraine (NPGU)
Ablehnung und Protest gegen den Krieg in der Ukraine wird oft entlang einer
geopolitischen Frontstellung geführt: Wie sehr darf man Russland kritisieren, ohne auf die falsche Seite zu geraten – also ohne den westlichen Expansionsgelüsten in die Hände zu spielen? Dabei urteilen wir häufig hauptsächlich aus der Perspektive unserer eigenen Probleme. Die reale Situation der arbeitenden Menschen vor Ort und wie sie die Auseinandersetzungen mit der Regierung in Kiew und mit den verschiedenen politischen Kräften vor dem Hintergrund ihrer soziale Lage erleben, gerät dabei in den Hintergrund. Darüber erfahren wir fast nichts.
geopolitischen Frontstellung geführt: Wie sehr darf man Russland kritisieren, ohne auf die falsche Seite zu geraten – also ohne den westlichen Expansionsgelüsten in die Hände zu spielen? Dabei urteilen wir häufig hauptsächlich aus der Perspektive unserer eigenen Probleme. Die reale Situation der arbeitenden Menschen vor Ort und wie sie die Auseinandersetzungen mit der Regierung in Kiew und mit den verschiedenen politischen Kräften vor dem Hintergrund ihrer soziale Lage erleben, gerät dabei in den Hintergrund. Darüber erfahren wir fast nichts.
Diesem Umstand wollten wir abhelfen, indem wir die Unabhängige Bergarbeiter-Gewerkschaft der Ukraine zu einer Veranstaltungsrundreise nach Deutschland eingeladen haben.
Auch am 19. Januar wollen wieder extrem Rechte unter dem Label “Bagida” in München aufmarschieren. Die ursprünglich geplante Route, die quer durch die Innenstadt verlaufen sollte, wurde jetzt komplett geändert. Nach neuesten Informationen beginnt der Marsch wieder am Sendlinger Tor Platz (Trambahninsel) und führt dann über die Sonnenstraße zum Stachus wo die Schlusskundgebung um 21 Uhr enden soll. Damit kann Bagida erneut nicht ihre Wunschroute durch die Innenstadt laufen, eine Entscheidung die vermutlich unter dem Eindruck des heftigen Protests vom Montag getroffen wurde.
