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Das Rüstungsmusterland

1 Tag 8 Stunden ago
Panzer statt Wohnungen, Sonderrechte für die Bundeswehr, milliardenschwere Aufrüstung und eine Landesregierung, die den roten Teppich ausrollt: Das Bundesland Nordrhein-Westfalen entwickelt sich unter »Schwarz-Grün« zu einem Kernland der deutschen Militarisierung. Was als »Verantwortung« verkauft wird, hat Folgen bis hinein in (…)

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IMI

AUSDRUCK (Juni 2026)

2 Tage 6 Stunden ago
—————————————————————————————————————————————————————————————————————— Die neue Juni-Ausgabe des IMI-Magazins mit dem Schwerpunkt „Rheinmetall“ kann wie immer gratis von unserer Internetseite heruntergeladen werden. Damit wir in der Lage sind, unser Material gratis zur Verfügung zu stellen, sind wir dringend auf die Unterstützung unserer Mitglieder (…)

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IMI

Benefizkonzert für Gaza

2 Tage 21 Stunden ago
Benefizkonzert für Gaza Zeit Mi., 06/17/2026 - 19:00 Ort Fat Cat - Kellerstr. admin-0 10. Juni 2026 - 1:20 Veranstalter Make Freedom Ring - medico international 25€/15€ ..
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Plenum Friedensbündnis Juni 2026

4 Tage 7 Stunden ago
Plenum Friedensbündnis Juni 2026 Rundbrief Zeit Mi., 06/17/2026 - 19:30 Ort EineWeltHaus admin-0 8. Juni 2026 - 14:38 Veranstalter Münchner Friedensbündnis
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Erinnerungen eines Gaza-Touristen (2010 – 2012)

4 Tage 8 Stunden ago
Erinnerungen eines Gaza-Touristen (2010 – 2012) Zeit Do., 06/25/2026 - 19:00 Ort EineWeltHaus admin-0 8. Juni 2026 - 14:36 ReferentInnen Dr. Peter Voß Veranstalter Peter Voß
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Jahresübersicht aller Publikationen

4 Tage 8 Stunden ago
Der Link unter der Auflistung der Artikel auf unserer Startseite funktioniert aktuell nicht, weshalb unser Archiv, also alle Artikel chronologisch gelistet, nicht mehr abrufbar sind. Unter imi-online.de/2026 ist das Archiv dieses Jahres abrufbar und über den Zahlenbalken oben können auch (…)

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IMI

Gegen den Kahlschlag im Gesundheitswesen ...

5 Tage 3 Stunden ago
Gegen den Kahlschlag im Gesundheitswesen ... Zeit Mi., 06/10/2026 - 17:00 Ort Odeonsplatz München admin-0 7. Juni 2026 - 18:55 Veranstalter ver.di Bayern/München
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Mahnwache für einen gerechten Frieden in Nahost

5 Tage 3 Stunden ago
Mahnwache für einen gerechten Frieden in Nahost Zeit Fr., 07/10/2026 - 13:00 Ort Karlsplatz (Stachus) admin-0 7. Juni 2026 - 18:51 Veranstalter Frauen in Schwarz München
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Honduras stärkt Agrarindustrie mit umstrittenem Gesetz

5 Tage 15 Stunden ago

Verschärfte Kriminalisierung sozialer Proteste, Verletzung kleinbäuerlicher und indigener Rechte befürchtet. Proteste angekündigt, Verfassungsklagen erwartet

Von Anna Rösch amerika212011 wurde die Gemeinde Rigores gewaltsam von der Polizei geräumt. Kritiker befürchten, dass mit dem neuen Gesetz solche Räumungen zu nehmenQuelle:OcoteFilms/privat

Tegucigalpa. Gegen den Protest zahlreicher kleinbäuerlicher und indigener Organisationen hat der honduranische Kongress ein Gesetz zur Stärkung und zum Schutz des agrarindustriellen Sektors verabschiedet. Es erhebt die Agrarindustrie zur privilegierten Tätigkeit von "nationalem Interesse und nationaler Priorität" und erklärt Flächen, die für agrarindustrielle Aktivitäten bestimmt sind, als "unantastbar". Das gilt selbst dann, wenn ein öffentliches Interesse an diesen Flächen besteht oder wenn es sich um Ländereien der Agrarreform handelt, die in Honduras Verfassungsrang genießt. Umweltgenehmigungen für Vorhaben der Agrarindustrie durchlaufen künftig ein beschleunigtes Verfahren und können durch stillschweigende Zustimmung erteilt werden.

Von der Agrarindustrie genutzte Ländereien werden künftig vollständig von den Ansprüchen kleinbäuerlicher Kooperativen oder indigener Gemeinschaften aus historischen Landkonflikten ausgenommen. Landrückgewinnungen und sogenannte "Besetzungen" sind kategorisch verboten. Der Staatsanwaltschaft und der Polizei wird eine unmittelbare Pflicht zu "präventiven" Zwangsräumungen ohne weitere Prüfung und ohne richterlichen Beschluss auferlegt. Staatliche Funktionär:innen, die dem nicht unmittelbar nachkommen, müssen mit Sanktionen rechnen.

Die Gesetzesinitiative war Anfang Februar 2026 in den Kongress eingebracht worden. Die erste und zweite Lesung fanden aber erst am 25. und 26. Mai statt, wenige Tage nach einem Massaker an Landarbeiter:innen auf dem Gebiet der Kooperative Paso Aguán im Norden von Honduras (amerika21 berichtete).

Das Menschenrechtshochkommissariat der Vereinten Nationen (OHCHR) hatte noch am 3. Juni, kurz vor der dritten und letzten Lesung des Gesetzes vor dessen negativen Auswirkungen auf die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Rechte der bäuerlichen, indigenen und afro-stämmigen Gemeinschaften in Honduras gewarnt. Es könne "die Kriminalisierung sozialer Konflikte, kollektiver Forderungen, Proteste und Streiks im Zusammenhang mit der Forderung nach Anerkennung von Rechten auf Land und angestammtes Territorium weiter verschärfen." Das OHCHR hatte den honduranischen Staat aufgefordert, "seine Gesetzesvorlagen an internationale Menschenrechtsstandards anzupassen und durch den Dialog mit den betroffenen Gemeinschaften friedliche und ganzheitliche Ansätze zu verfolgen, um die anhaltenden land- und umweltpolitischen Konflikte im Land zu lösen."

Die Garífuna-Organisation OFRANEH kritisierte, dass das Gesetz unter anderem das Recht indigener Gemeinschaften auf freie vorherige und informierte Konsultation mit Füßen trete und bezeichnete es als einen "juristischen Schandfleck, der von Honduras unterzeichnete internationale Abkommen verletzt".

Der Verfassungsrechtler und Menschenrechtsanwalt Joaquín Mejía kommentierte, das Gesetz stufe soziale Proteste als "Bedrohung des allgemeinen wirtschaftlichen Interesses" ein, obwohl sie ein verfassungsmäßiges Recht darstellten. Mit dem Gesetz würden Kleinbäuer:innen und indigenen Gemeinschaften "kriminalisiert" und "historisch privilegierte Wirtschaftssektoren gepanzert und die Tür zum Dialog verschlossen". Die liberal-nationalistische Koalition des Kongresses mache deutlich, "welche Interessen die Abgeordneten tatsächlich vertreten", sagte Mejía gegenüber der Zeitung Criterio Honduras. 

Das Zentrum für Demokratiestudien CESPAD warnte zudem, dass während der Parlamentsdebatte vereinbart wurde, "diese Art von Vorrang und Schutz auf andere Sektoren wie Industrie, Tourismus, Viehzucht und Infrastruktur auszuweiten". Dies könne das Gesetz zu einem Präzedenzfall machen, "um strategische wirtschaftliche Aktivitäten vor sozialen, territorialen, ökologischen oder gemeinschaftlichen Forderungen zu schützen."

Beobachter:innen rechnen mit mehreren Verfassungsklagen gegen das Gesetz. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen riefen zum Widerstand auf und kündigten bei einer Pressekonferenz Protestaktionen vor dem honduranischen Kongress und eine Unterschriftensammlung für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Kongresspräsidenten Tomás Zambrano und weitere Abgeordnete an.

Bereits Mitte Mai hatte die Allianz der Kleinbäuer:innen, Indigenen und der Basisorganisationen von Honduras (ACAINP) eine Verfassungsklage gegen das neue Gesetzesdekret Nr. 84–2026 eingereicht, mit dem der Straftatbestand der "terroristischen Vereinigung" ausgeweitet wurde. Die Änderung des Artikels 587 des Strafgesetzbuches durch das neue Gesetz erkläre nicht nur Banden und Strukturen, die mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen, zu terroristischen Vereinigungen, sondern eröffne auch die Möglichkeit, diese Kategorie auf Organisationen mit rechtmäßigen Zielen anzuwenden, die "teilweise oder vollständig Handlungen begehen, die Terror auslösen oder die verfassungsmäßige Ordnung schwerwiegend untergraben." Welche Organisationen das sind, werde vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat bestimmt.

Delegation

Mahnwache für einen gerechten Frieden in Nahost

6 Tage 3 Stunden ago
Mahnwache für einen gerechten Frieden in Nahost Zeit Fr., 07/24/2026 - 13:00 Ort Karlsplatz (Stachus) admin-0 6. Juni 2026 - 18:53 Veranstalter Frauen in Schwarz München
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NATO-US-Streichliste

1 Woche 1 Tag ago
Der Umbau der NATO und die damit einhergehende forcierte europäische Aufrüstung erfolgt aktuell in einem schwindelerregenden Tempo. Dazu gehören die Kommandostrukturen (siehe IMI-Standpunkt 2026/30), aber auch die bereits länger im Raum stehenden US-Ankündigungen, ihre militärischen Beiträge für das NATO-Streitkräftemodell spürbar (…)

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IMI

Pressefreiheit unter Beschuss

1 Woche 3 Tage ago
—————————————————————————————————————————————————————————————————————— Die neue IMI-Studie „Pressefreiheit unter Beschuss. Die Zeitenwende und die Medien“ von Sophie Voigtmann kann wie immer gratis von unserer Internetseite heruntergeladen werden. Damit wir in der Lage sind, unser Material gratis zur Verfügung zu stellen, sind wir dringend (…)

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IMI

Heikler Referentenentwurf

1 Woche 3 Tage ago
Über den in diesem Jahr gestarteten Neuen Wehrdienst soll sowohl der geplante Aufwuchs der aktiven Truppe als auch der der Reserve gewährleistet werden. Denn im Anschluss an den Neuen Wehrdienst mussten die Absolvent*innen danach über die sogenannte Grundbeordung – bislang (…)

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IMI

Filmvorführung und Diskussion: Die politische Ökonomie der Gewalt

1 Woche 5 Tage ago
Bericht zum Mord an der honduranischen Umweltverteidigerin Berta Cáceres und der Rolle internationaler Entwicklungsbanken

mit Bertha Zúniga und Camilo Bermúdez (COPINH)
sowie einem Videobeitrag der Menschenrechtsanwältin Roxanna Altholz (GIEI Honduras)Dienstag, 09.05.2026 ab 18:00 Uhr
Versammlungsraum des Mehringhof
Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin
Mit Simultanverdolmetschung Deutsch - Spanisch


en español más abajo:
Berta Cáceres war eine international bekannte indigene Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin. Als Leiterin des Zivilen Rates der Indigenen und Basisorganisationen von Honduras (Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras - COPINH) war sie das Gesicht des Widerstandes der Lenca-Gemeinden von Río Blanco gegen das Wasserkraftwerk „Agua Zarca“. In der Nacht vom 2. auf den 3. März 2016 erschoss ein Killerkommando Berta in ihrem Haus. Vier Auftragsmörder und einige Mittelsmänner wurden drei Jahre später zu Haftstrafen verurteilt. Die Auftraggeber:innen blieben lange im Dunkeln.

Anfang 2026 – fast 10 Jahre nach dem Mord – präsentierte die Interdisziplinäre Gruppe
unabhängiger internationaler Expert:innen (Grupo Interdisciplinario de Expertxs Independientes - GIEI Honduras) einen 500-seitigen Bericht zu den Hintergründen: Sie legten Beweise für ein Mordkomplott vor, das Mitglieder der honduranischen Unternehmerfamilie Atala in Auftrag gaben. Staatliche Stellen wußten vorab davon, unternahmen aber nichts.

Finanziell möglich wurde das Verbrechen durch Kredite von Entwicklungsbanken, wie der Zentralamerikanischen Bank für Wirtschaftsintegration (Central American Bank for Economic Integration - CABEI) und der niederländischen halbstaatlichen Entwicklungsbank FMO, die für Bestechung, illegalen Landkauf, Überwachung bis hin zur Bezahlung des Killerkommandos genutzt wurden. Der Mord an Berta Cáceres war kein Einzelfall – er steht vielmehr beispielhaft für ein sich weltweit wiederholendes Muster und eine Vielzahl von Angriffen auf Menschenrechtsverteidiger:innen, indigene und kleinbäuerliche Gemeinden, die ihre Territorien, ihre Kultur und ihr selbstbestimmtes Leben verteidigen. Laut dem honduranischen Büro des UN-Hochsekretariats für Menschenrechte wurden 2024 284 Übergriffe gegen 319 Menschenrechts- und Umweltverteidiger:innen registriert. Darüber hinaus werden weiterhin ungenügend Präventionsmaßnahmen ergriffen, die die strukturellen Gewaltursachen anerkennen und bekämpfen. Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir die gekürzte Version des Films „Water for Life“ (OmenglUT, 2023), in dem das Leben von Berta Cáceres gewürdigt wird, zeigen. Im Anschluss sprechen wir über den anhaltenden Einsatz der Gemeinden vor Ort, die Details des GIEI-Berichtes, die Rolle der Entwicklungsbanken und die daraus resultierenden Konsequenzen mit: Bertha Zúniga Cáceres, Koordinatorin des COPINH und Tochter der ermordeten Umweltverteidigerin Berta Cáceres. Sie setzt sich unermüdlich für die Aufklärung des Mordes an ihrer Mutter und die Verurteilung der Auftraggeber*innen und Financiers ein. Sie engagiert sich zudem für die Rechte der indigenen Lenca-Gemeinschaft und unterstützt in ihrer Funktion den Aufbau von Community-Radiosendern und anderen Projekten im Zusammenhang mit dem Zugang zu Bildung und Gesundheit für Lenca-Gemeinschaften. Camilo Bermúdez, Mitglied der Leitung des COPINH und dort zuständig für strategische Prozessführung, insbesondere im Zusammenhang mit dem Mord an Berta Cáceres. COPINH hat Anzeigen gegen große internationale Finanzinstitute vorangetrieben, die mit extraktivistischen Projekten in Verbindung stehen, z.B. im Fall des Wasserkraftwerks Agua Zarca. Mit einem Videobeitrag von: Roxanna Altholz, Mitglied der GIEI, Menschenrechtsanwältin und Direktorin der Law Clinic der Berkeley School of Law, Kalifornien (USA) Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es kühle Getränke und kolumbianische Arepas (gegen Spende) und Musik. Eine Veranstaltung von: Peace Brigades International – Deutscher Zweig e.V., Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V., Runder Tisch Zentralamerika. Kooperationspartner:innen: Dachverband Kritische Aktionär:innen, CADEHO, HondurasDelegation Berlin.

español:

Película y debate: La economía política de la violencia

Informe sobre el asesinato de la defensora del medio ambiente hondureña Berta Cáceres y el papel de los bancos internacionales de desarrollocon Bertha Zúniga y Camilo Bermúdez (COPINH)
y una intervención por vídeo de la abogada de derechos humanos Roxanna Altholz (GIEI Honduras)
Martes, 9 de mayo de 2026, a partir de las 18:00 h Sala de reuniones del Mehringhof Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlín Con interpretación simultánea alemán-español Berta Cáceres fue una activista indígena de renombre internacional en defensa del medio ambiente y los derechos humanos. Como líderesa del Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH), fue el rostro de la resistencia de las comunidades lencas de Río Blanco contra la central hidroeléctrica «Agua Zarca». En la noche del 2 al 3 de marzo de 2016, un comando de sicarios asesinó a Berta en su casa. Tres años después, cuatro sicarios y varios intermediarios fueron condenados a penas de prisión. Los autores intelectuales no fueron objetos de acciones penales durante mucho tiempo. A principios de 2026 —casi 10 años después del asesinato—, el Grupo Interdisciplinario de Expertos Independientes (GIEI Honduras) presentó un informe de 500 páginas sobre los antecedentes: aportaron pruebas de un complot de asesinato encargado por miembros de la familia empresarial hondureña Atala. Las autoridades estatales tenían conocimiento previo del plan, pero no hicieron nada al respecto. El crimen fue posible gracias a los créditos concedidos por bancos de desarrollo, como el Banco Centroamericano de Integración Económica (BCIE) y el banco de desarrollo semipúblico neerlandés FMO, que se utilizaron para sobornos, la compra ilegal de tierras, la vigilancia e incluso el pago al comando de sicarios. El asesinato de Berta Cáceres no fue un caso aislado, sino que es un ejemplo de un patrón que se repite en todo el mundo y de una multitud de ataques contra defensores y defensoras de los derechos humanos, comunidades indígenas y de campesines que defienden sus territorios, su cultura y su autónomía. En el marco del evento proyectamos una parte de la película «Water for Life» (en inglés con súbtitulos en Alemán, 2023), en la que se rinde homenaje a la vida de Berta Cáceres. A continuación, hablaremos sobre la lucha constante de las comunidades locales, los detalles del informe de la GIEI, el papel de los bancos de desarrollo y las consecuencias que de ello se derivan con: Bertha Zúniga Cáceres, coordinadora del COPINH e hija de la defensora del medio ambiente asesinada Berta Cáceres. Lucha incansablemente por que se esclarezca el asesinato de su madre y se condene a los autores intelectuales y financiadores. Además, defiende los derechos de la comunidad indígena lenca y, en el ejercicio de su cargo, apoya la creación de emisoras de radio comunitarias y otros proyectos relacionados con el acceso a la educación y la salud para las comunidades lencas. Camilo Bermúdez, miembro de la dirección del COPINH y responsable allí de litigió estratégico, en particular en relación con el asesinato de Berta Cáceres. El COPINH ha impulsado denuncias contra grandes instituciones financieras internacionales vinculadas a proyectos extractivistas, por ejemplo, en el caso de la central hidroeléctrica de Agua Zarca. Con una intervención en vídeo de: Roxanna Altholz, miembra de la GIEI, abogada de derechos humanos y directora de la Law Clinic de la Berkeley School of Law, California (EE. UU.) Tras el evento habrá bebidas frescas y arepas colombianas (a cambio de una donación) y música. Un evento organizado por: Peace Brigades International – Deutscher Zweig e.V., Oficina Ecuménica por la Paz y la Justicia, Centro de Investigación y Documentación Chile-Latinoamérica e.V., Mesa Redonda de Centroamérica. En cooperación con: Dachverband Kritische Aktionär:innen, CADEHO, HondurasDelegation

Delegation

Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

1 Woche 5 Tage ago

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt

Von Anna Rösch amerika21Plakat im Protestcamp "Gerechtigkeit für Juan López" im Park von Tocoa, ColónQuelle:Radio Progreso

San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht verantworten. Der Aktivist, Stadtrat und katholische Laienprediger wurde von einem mittlerweile geständigen Auftragsmörder am 14. September 2024 erschossen (amerika21 berichtete).

Gemeinsam mit zwei Mitangeklagten steht Fúnes in Kürze vor Gericht. Gegen ihn und zwei mutmaßliche Komplizen wurde Mitte Mai Untersuchungshaft angeordnet und Anklage erhoben. Adán Fúnes, Héctor Méndez und Juan Ángel Ramos wird vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet und den Mord an Juan López in Auftrag gegeben zu haben. López deckte Korruption im Rathaus von Tocoa auf. Zudem setzte er sich zehn Jahre lang gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Komitees für die Verteidigung der Gemeingüter aus Tocoa gegen die von Fúnes geförderten Bergbau- und Energieprojekte nahe der Ortschaft Guapinol ein. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die vorliegenden Beweise auf eine organisierte Struktur hindeuten, die das Verbrechen an dem Umweltschützer geplant, ermöglicht und ausgeführt haben soll.

Ismael Moreno (Padre Melo) von der jesuitischen Denkfabrik ERIC-SJ erklärte dazu: "Der Mord an Juan López ist Teil eines komplexen kriminellen Netzwerks. Es gibt einen ersten Strang: die Täter, deren Prozess im Juni stattfinden wird. Einen zweiten: diejenigen, die die Auftragskiller bezahlt haben, worum es in dieser Anklage geht. Aber es existiert noch ein dritter Strang: Welchen Zusammenhang gibt es mit den vielfachen Anzeigen von Juan López gegen den illegalen Bergbau im Nationalpark Carlos Escaleras, wo die Unternehmen Inversiones Los Pinares und Ecotek tätig sind, die Lenir Pérez gehören?"

Am 25. Mai sollte in der Hauptstadt Tegucigalpa die Beweiserhebung gegen den Unternehmer Lenir Pérez wegen illegaler Ausbeutung von Bodenschätzen und schwerer Umweltschäden im Nationalpark Carlos Escaleras in der Bergkette über dem Aguán-Tal beginnen. Die Verhandlung wurde jedoch zum wiederholten Mal vertagt.

Pérez hatte sich jahrelang in den USA aufgehalten, bis am 13. Januar 2026 ein internationaler Haftbefehl gegen ihn aufgehoben wurde und er nach Honduras zurückkehrte. Er ist gemeinsam mit seiner Ehefrau Ana Facussé, einer Tochter des verstorbenen Palmölmagnaten Miguel Facussé, Eigentümer von Inversiones Los Pinares, einem Zweig der EMCO-Holding. Das Unternehmen hatte in einem Wasserschutzgebiet zwei Eisenerztagebaue installiert, die Trinkwasserquellen und Flüsse gefährdeten. Der Bau einer Zufahrtstraße führte zu massiven Abholzungen und Erosionsschäden in diesem sensiblen Teil des Mesoamerikanischen Biosphärenreservates.

Zum gleichen Projekt der EMCO-Holding gehören unweit der Ortschaft Guapinol auch eine Eisenerz-Pelletieranlage des Unternehmens Ecotek, eine Erdölkoksanlage zur Energiegewinnung, mehrere Brunnen und ein Wasserkraftwerk. Insgesamt zwölf Staatsbedienstete und Angestellte des Unternehmens stehen in diesem Fall von schwerer Umweltkriminalität, die auch Dokumentenfälschung, Betrug und illegale Betriebsgenehmigungen umfasst, seit Langem vor Gericht (amerika21 berichtete). Einzig gegen Lenir Pérez ist es bisher nicht zur Beweisaufnahme gekommen. Das Ermittlungsverfahren gegen ihn begann im September 2024, neun Tage nach der Ermordung von Juan López.

Beobachter:innen in Honduras vermuten, dass die rechtskonservative Regierung von Präsident Nasry Asfura Interesse daran haben könnte, Adán Fúnes hinter Gittern zu sehen, weitere Ermittlungen in Richtung einer möglichen Beteiligung des Unternehmers Pérez aber verhindern zu wollen. Pérez pflegt gute Verbindungen zu Wirtschaft und Politik in den USA. In Deutschland ist er über das Unternehmen PIA, das ebenfalls zur EMCO-Holding gehört, Partner des Münchner Flughafens (amerika21 berichtete).

Die EMCO-Gruppe soll inzwischen ihren Einfluss auch im honduranischen Kongress weiter gefestigt haben. Mit dem liberalen Abgeordneten Fernando Castro ist ein wichtiger ehemaliger Mitarbeiter von EMCO nun Mitglied des Ausschusses für Bergbau und fossile Energien. Umweltorganisationen warnen, dass der Kongress bald das Gesetzesdekret 18-2024 aufheben könnte, das den Bergbau in Schutzgebieten verbietet. Es sind Juan López und das Komitee für die Verteidigung der Gemeingüter aus Tocoa, die dieses Gesetz wesentlich vorangebracht hatten.

radioprogresohn
Delegation

Neue NATO-Strukturen an der Ostflanke

2 Wochen ago
Die NATO ordnet ihre Kommandostrukturen mit Blick auf Russland neu. In diesem Zusammenhang wurde nun auch eine Neuaufteilung der Zuständigkeiten an der NATO-Ostflanke bekannt gegeben, wo das derzeit in Münster ansässige Deutsch-Niederländische Korps künftig für Estland und Lettland verantwortlich sein (…)

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IMI

Unsere Webseite geht kurz offline

2 Wochen 3 Tage ago
Liebe Besucher:innen der antimilitaristischen Nachrichten auf imi-online.de, Wegen Renovierungsarbeiten an unserer Webseite wird diese am Nachmittag des 27. Mai und ggf. auch am 28. Mai nur eingeschränkt, fehlerhaft oder gar nicht aufrufbar sein. Alle Materialien und Texte, mit denen Sie (…)

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